Typisch Berlin: Was ihr unbedingt in Berlin getan haben solltet!

Wie ihr bereits in meinem letzten Post lesen konntet, hat es uns bei unserem Kurztrip in eine meiner liebsten Städte, Berlin verschlagen. Warum Berlin? Berlin hat einfach so viele Gesichter und dazu auch unzählige Geschichten, die man dort erleben kann. Wenn ihr wissen wollt, warum mein Freund ein Fashionkiller geworden ist, was man in einem Berliner Taxi so alles erlebt und welche tollen Sehenswürdigkeiten man sich unbedingt anschauen sollte, dann solltet ihr bis zum Schluss dranbleiben.

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Während wir so durch die Straßen wanderten, machten wir uns gegenseitig auf die eigentlich doch relativ zahlreichen Parkplätze an den Straßenrändern Berlins aufmerksam und fragten uns: “ Warum laufen wir eigentlich? Zuhause tun wir das doch auch nicht?“ Zuhause fahren wir sogar zu der nur 200m entfernten Bäckerei. Naja schon zu spät, jetzt waren wir schon gefühlte 100km vom Hotel entfernt. Also Augen zu und durch! Aber irgendwie war es auch mal schön zu laufen, so konnte man sich alles besser anschauen und befand sich direkt unter den „Einheimischen“. Für die Rückfahrt wollten wir uns dann ein Taxi nehmen. Gar nicht so leicht, wenn der Taxifahrer im Auto schläft und sich durch nichts wecken lässt. Pech für ihn, dann haben wir eben den zweiten aus der Reihe genommen. Der zweite war ein richtiger „Berliner“ wie er es direkt betonte, obwohl sein deutsch nach über 40 Jahren so schlecht war wie das von Frau Mabuse. Dann packte er seine ganze Lebensgeschichte aus und meinte: Arbeit in Berlin? Kannsu vergessen! Wenn ihr also in Berlin seid solltet ihr unbedingt mal mit einem Taxi fahren, diese Menschen kennen die Stadt und ihre zahlreichen Geschichten besser als jeder andere und manchmal kommen dabei echt witzige Konversationen raus.

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Innerhalb von wenigen Stunden haben wir fast alle Sehenswürdigkeiten besucht, welche ich meinem Freund unbedingt zeigen wollte, da es für ihn das erste Mal in Berlin war. Ich war besonders gespannt was er sagen würde, wenn er direkt vor dem Brandenburger Tor steht. Als ich das Brandenburger Tor das erste Mal live gesehen habe, war ich wirklich erschrocken wie klein es doch eigentlich ist. Im Fernsehen wirkt es immer so riesig und wenn man davor steht kann man es gar nicht glauben, dass dort sonst so viele Menschen stehen können. Meinem Freund ging es übrigens genauso wie mir. Und wie war das bei euch? Die Eastside Gallery ist übrigens auch echt zu empfehlen, da dort noch der größte Teil der Mauer steht und es dort wirklich coole Kunstwerke gibt. Das oben gezeigte ist glaube ich der Klassiker, welcher jeder schon mal in den Medien gesehen hat. Leider werden die Kunstwerke immer mehr durch Graffiti Sprayer zerstört, aber zum Glück wurde während wir da waren bereits kräftig geputzt, um die Bilder noch zu retten. Natürlich solltet ihr bei einem Besuch auch den Reichtstag, den Fernsehturm und die Siegessäule besuchen. Wir wollten auf den Fernsehturm hoch, aber die Schlange war so lang, dass wir mindestens 1h hätten warten müssen, um überhaupt an Karten zu kommen. Also kauft euch lieber vorher eure Tickets dann müsst ihr zumindest nicht doppelt warten. Das Judendenkmal ist für mich immer ein ganz besonderer Ort. Wenn man so durch die riesen hohen Steine geht, dann fühlt man sich einfach klein. Klein und eingeengt. Manchmal wenn ich dort stehe, kommt mir der Vergleich mit der Erde und dem Weltall. Wir sind im Vergleich zu der Größe des Weltalls nicht mal so groß wie wohl das kleinste Bakterium auf Erden, und es gibt noch soviel das wir nicht über das Weltall wissen, weil wir nicht hinter alles sehen können. Genauso ist das mit den Steinen. Wir können an vielen Stellen nicht drüber weg sehen, weswegen wir uns eingeengt fühlen.

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Nun wollt ihr aber sicherlich noch wissen, warum mein Freund ein Fashionkiller ist, oder? Nichtsahnend standen wir in der Schlange des Dungeon, um daraufhin unsere Tickets zu holen. Danach ging es los. Es war echt schaurig. Plötzlich ging das Licht aus und man dachte es steht jemand hinter einem. Kurz darauf mussten wir auf ein Floss und wer war für die ganze Crew verantwortlich? Ich, natürlich! „Ich bin also Schuld, wenn wir alle sterben!“ Alles klar, dass fängt  ja schon super an, dachte ich. Mein Freund fand das natürlich alles super witzig, aber wie heißt es so schön Hochmut kommt vor dem Fall. Auch er wurde kurze Zeit später ein Opfer des Dungeon, und was für eins! Er musste sich vors Gericht stellen. Die Richterin hat natürlich sofort festgestellt, dass es ein absolutes NO GO sei wie er rumlaufen würde und das man das unmöglich in Berlin bringen kann. Deshalb wurde er zum Fashionkiller verurteilt und musste sich ein Schild mit der Aufschrift „FASHIONKILLER“ umhängen und ganz laut die Worte der Richterin nachsprechen. Es war so witzig, ich hätte es so gerne gefilmt, aber darf man ja leider nicht. Tja, da hatte ich wohl echt noch Glück das ich ihn wieder mitnehmen durfte und sie ihn nicht für ewig verbannt haben!;) Traut euch in den Dungeon es ist so zu empfehlen! Nicht nur gruselig, sondern auch wirklich witzig! Am besten ihr kauft die Tickets auch online, da könnt ihr manchmal bis zu 50% sparen. Falls ihr euch jetzt fragen solltet: „Wie ihr wart in Berlin und habt kein  Madame Tussauds besucht?“ Ja, und ich werde das auch nicht besuchen, denn ich habe bereits von einigen Bilder gesehen und war etwas enttäuscht, denn die Figuren kommen von der Qualität einfach nicht an London ran. Wenn ihr also mal in London seid, dann ist das ein MUST DO!

Wart ihr schon Mal in Berlin? Was gefällt euch besonders an Berlin?

PS: #woistfabi? Findet ihr ihn auf dem Fernsehturm Bild?

 

 

 

 

 

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10 Comments

  1. November 1, 2015 / 2:14 pm

    Hallo, ich war jetzt dreimal dienstlich in Berlin und habe es irgendwie nie hinbekommen, mir mehr als das Brandenburger Tor anzuschauen 🙁 … was aber trotzdem immer wieder eindrucksvoll ist.

    Wir planen für die nächsten Herbstferien ein paar Tage nach Berlin zu fahren, ich denke, 3 Tage sind da ein Minimum.

    • Lina
      November 6, 2015 / 4:32 pm

      Ich muss zugeben wir haben das alles ziemlich spontan geplant und haben alles innerhalb von 24h geschafft, du siehst alles ist möglich. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen wirklich sehr nahe beieinander, sodass man vom Brandenburger Tor zum Beispiel einiges sehr gut erreichen kann. Aber um wirklich ALLES zu sehen, sind 3 Tage glaube ich ganz passend.

  2. November 3, 2015 / 7:55 am

    heyy :-))
    dein blog ist echt super schön <3

    ich war bereits zweimal in berlin und fande es beim zweiten Mal schöner als beim ersten Mal 😀

    xoxo, L.
    —————-
    LiyahGoesHollywood.blogspot.com

    • Lina
      November 6, 2015 / 4:35 pm

      Hey vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ich habe auch von vielen gehört, dass sie beim ersten Mal etwas
      erdrückt waren von Berlin, weil es einfach so groß war und so viele
      Menschen überall sind, aber schön das du Berlin nochmal eine zweite
      Chance gegeben hast!:)

  3. November 9, 2015 / 9:26 am

    Ich war bisher immer nur 1-2 Tage in Berlin, viel zu kurz um alles in Ruhe zu entdecken. Nächstes Jahr geht es hoffentlich mal für etwas längere Zeit wieder in die Hauptstadt. Einfach von diesem ganzen Flair dort inspirieren lassen.
    Viele Grüße,
    Amy

  4. November 10, 2015 / 11:04 am

    Sehr schöne Bilder und toller ausführlicher Beitrag! Nach Berlin muss ich auch nochmal 🙂
    Liebst, Nina von najsattityd.de

  5. Lisa
    November 22, 2015 / 2:47 pm

    Hey, ich war sogar schon ziemlich oft in Berlin. ich liebe einfach das Flair total und besonders die eine Straße, in der auch sehr viele Prostituierte stehen. Neben denen gibts dort unglaublich viele Cafés und Bars, die einfach super viel Charme haben.. Leider weiß ich nicht mehr genau wie der Platz oder die Straße hieß, ich denke es war der Warschauer Platz oder so ähnlich 😀

    Und obwohl ich schon SO oft in Berlin war stand ich noch nie zwischen der Gedenkstätte der Juden.. Das sollte ich unbedingt noch tun. Wobei ich denke, dass das Gefühl sehr bedrückend sein wird..

    Übrigens ein sehr sehr großes Lob, dein Blog gefällt mir super und du hast mich als neuen Leser!

    http://funkemariechens.blogspot.de/

  6. Dezember 3, 2015 / 6:45 am

    Hallöchen, hört sich an,als hättest Du Spaß gehabt.
    Ich war vor zwei Wochen das letzte Mal in Berlin.
    Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Brandenburger Tor, Checkpoint Charlie, dem Kanzleramt, gibt es noch ganz viel zu entdecken.
    Wart Ihr schonmal in der Fragrance Bar im Ritz Carlton am Potzdamer Platz? Dort schnuppert man an ganz vielen Parfums. Dann sucht man das aus, was einem vom Geruch her am meisten interessiert und gefällt. Darauf basierend, mixt man Euch dann einen Cocktail, da Geruchs- und Geschmack zusammen gehören. Auch wundervoll ist der Trödelmarkt Sonntags am Mauerpark. Man schaut sich ein Stück Mauer an der East Side Gallary an und geht dann auf den coolen Flohmarkt. Die Kulturbrauerei ist dann auch nicht mehr weit.
    Besonders schön sind die Läden am Hakischen Markt und dort gibt es eine tolle Weinbar (Cordobar) mit einem hippen, tättowierten österreichischen Someliere .. Auch die direkt in der Nähe liegende Tapas Bar Yosoy war super. Was ich nicht ausprobiert habe, aber beim nächsten Mal machen werde, ist eine Trabitour durch die Stadt, da kann man so ein tolles Gefährt selber lenken. Wie Du siehst ich kann gar nicht mehr aufhören zu schreiben. Mein Beitrag zu Berlin geht am We online. Schau doch mal bei mir vorbei. Ich schreibe auch übers Reisen und übers Leben.

    Gruß aus Köln
    Joana
    http://www.lifestyle.joanafranke.de

  7. Mai 15, 2017 / 10:59 am

    Hey, ich bin Berliner und finde es immer interessant, die Sicht der Dinge eines Touristen zu lesen oder zu hören.

    Für einen nächsten Besuch würde ich dir empfehlen, mal abseits des normalen Sightseeings die Stadt zu erkunden. Es gibt so viele tolle Ecken und Kanten. Vielleicht ein kleiner Bummel durch Friedrichshain. Am Samstag ist dort Markt und am Sonntag Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz. Das RAW Gelände geht immer. Ansonsten mal einen kleinen Ausflug nach Rummelsburg, das ist so ganz anders oder aber entlang des der Kanäle wandern. Ein wirklich toller Ort ist die Viktoriastadt, wenn man dort ist, vergißt man überhaupt in Berlin zu sein. Tolle Cafes und kleinere Shops gibt es in Friedrichshain oder in Kreuzberg, Bergmanstraße. Dort ist auch der Viktoriapark. Sollte man gesehen haben 🙂 Wenn man noch ein wenig mehr DDR-SowjetGeschichte erleben möchte, geht man in den Tretpower Park, dort steht das Russendenkmal…

    So, viele (insider) Tipps. Wir freuen uns, wenn ihr mal wieder vorbei schaut 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin, Stefanie

  8. Mai 15, 2017 / 6:19 pm

    Schöner Bericht über eine meiner Lieblingsstädte.
    Berlin muss man einfach erleben, diese Stadt schläft nie und hat so viel zu bieten. Menschen aus der ganzen Welt trifft man in dieser toleranten Stadt. in der man jeden Tag neue Eindrücke gewinnen kann.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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